Management of vestibular schwannoma, Non-Cystic vs Cystic, functional outcome

Abstract

Die bisher veröffentlichte Literatur bezüglich der postoperativen Ergebnisse bei zystischen Vestibularisschwannomen zeigt keine einheitlichen Ergebnisse.Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Vergleich der N. Facialis Funktionserhaltung und funktionellen Hörerhaltung bei zystischen Vestibularisschwannomen versus der nichtzystischen Vestibularisschwannome nach radikaler mikrochirurgischer Resektion über einen lateralen subokzipitalen Zugang.

Studie

1000 Vestibularisschwannome wurden bis 2010 von Prof. A. Sepehrnia operiert. Die vollständigen klinischen Daten, einschließlich der Audiogramme und Bildgebung, Operationsberichte, Arztbriefe, histologischen Aufzeichnungen und Follow-up- Aufzeichnungen sowie prä- und postoperativen Facialis- und Hörtests wurden retrospektiv erhoben. Patienten mit Neurofibromatose Typ 2, Rezidivtumore und Rezidive nach Gamma-Knife Bestrahlung wurden aus der Studie ausgeschlossen.Alle Patienten wurden in halbsitzender Position operiert und haben präoperativ ein TEE (Transösophageale Echokardiographie) zum Ausschluss eines PFO (Persistierendes Foramen Ovale) erhalten.Fazialisfunktion und Hörtests aller Patienten wurden vor der Operation und am Entlassungstag untersucht. Die Einteilung erfolgte nach der House-Brackmann und Gardner Robertson Klassifikation. Alle Patienten erhielten am ersten post operativen Tag ein MRT Schädel Kontrolle zum Ausschluss von Nachblutungen und zur Dokumentation der totalen Resektion.54% der Patienten waren Frauen und der Rest waren Männer. Das mittlere Alter war signifikant höher in der weiblichen Gruppe (46,7J) als bei den Männern (44,2 Jahre).Patienten mit radiologisch befundeten zystischen Anteilen sowie vom Operateur intraoperativ beschriebenen zystischen Anteilen wurde in unserer Studie als zystisch definiert. Somit hatten 11% ein zystisches Vestibularisschwannom.21,6% der Patienten hatten vor der Operation ein PFO in der TEE. Es kam jedoch zu keiner Luftembolie, lediglich bei einer Patientin wurde ein Pneumencephalon beobachtet, mit der Folge einer protrahierten Extubationsphase jedoch ohne jegliche respiratorische Defizite oder pulmonale Restschäden. Alle restlichen Patienten wurden noch im OP-Saal extubiert. Alle Operationen erfolgten mit einem intraoperativen Monitoring.Die anatomische Erhaltung des Nervus Facials gelang bei allen patienten (100%)Die postoperative gute Fazialisfunktion nach House&Brackmann definniert als die Summe von H&B I und II zeigte bei zystischen (Z) versus nicht zystischen AKN ́s(NZ) folgende Ergebnisse: 1-2cm 95% v 97% bei 2-3cm 90% v 94% bei 3-4cm 80% v 82%.Das postoperativ funktionelle Hörvermögen nach Gardner& Robertson I und II ,(III) zeigte im postoperativen Vergleich vom zystisch versus nicht zystisch 1-2cm 53% v 51%, 2-3 cm 36% v 33% und bei 3-4 cm 26% v 28%.Somit zeigen sich bei unseren Ergebnissen keine eindeutig und signifikanten Unterschiede.

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